Allgemein

Was hat Angst vor Hunden und gegenseitiger Respekt miteinander zu tun?


Angst ist in der heutigen Zeit ein ständiger Begleiter vieler Menschen in der Schweiz. Angst vor Krankheiten, Angst vor Jobverlust und zunehmend auch Angst vor Hunden.

Diese Angst geht so weit, dass sie das Leben der Betroffenen erheblich einschränkt: Vom Vermeiden gewisser Gehwege durch das Quartier, über das Vermeiden bestimmter Orte für Spaziergänge, bis zum Vermeiden von Einkaufen oder sogar bis zur Unfähigkeit die Wohnung zu verlassen, wird uns von All the best 4 dogs alles beschrieben. Doch woher kommt diese Angst und was können wir Hündeler zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen und unserer unternehmen?

Wir haben bisher drei Arten von Angst vor Hunden kennen gelernt:

  • Menschen mit wenig oder keinen Hundekenntnissen, die von Hunden bedroht oder verletzt wurden.
  • Hundebesitzer kleiner* Hunde; deren Hund von grösseren Hunden angegriffen oder sogar verletzt worden ist.
  • Hundebesitzer mit grossen* Hunden, deren Hund einen kleineren Hund bedroht oder verletzt hat.

*Dass wir hier auf die Grösse der Hunde anspielen ist nicht in jeder Situation so. Wir stellen nur fest, dass potenziell grosse, schwarze Hunde als gefährlicher eingestuft werden als kleine Weisse. Das sich die wirkliche Bedrohung nicht statistisch erhärten lässt und keinen Aufschluss darüber gibt, wie es tatsächlich zur Eskalation kam, ist völlig klar und widerspiegelt sich in unserem Bericht bewusst nicht.

Menschen ohne oder mit wenig Hundeerfahrung können unsere Hunde nicht lesen, sie sehen oft nicht, ob ein Hund noch ein Welpe oder ein erwachsener Hund ist, sie kennen den Unterschied zwischen aggressivem Verhalten und freudigem «ich-will-Dich-kennen-lernen-Verhalten» nicht oder sie haben in ihrem Leben (oft in der Kindheit) einen Schock durch Hunde erlebt, und diese Angst nie aufgearbeitet.

Wir können helfen, indem wir die üblichen Anstands- und Respektregeln beachten:

Unsere Hunde rennen nicht ungefragt auf andere Menschen zu. Weder anstupsen, noch anspringen oder «direkten Kurs nehmen» ist respektvoll. Der Mensch entscheidet via Hündeler, ob er einen Kontakt wünscht und wie gross seine Komfortzone ist.

Bei schnellen Gangarten wie Velo, Jogger und Ähnlichem wird der Hund frühzeitig ins «Fuss» oder «Platz» gerufen, notfalls angeleint. Das zeigt dem «Nicht-Hündeler», dass wir ihn gesehen haben und wir unsere Hunde sicher führen können.

Bei Kontakten zwischen Hunden gilt eigentlich genau dasselbe. Jeder Hundebesitzer entscheidet selber ob der EIGENE Hund einen direkten Kontakt wünscht, dieser ihm erlaubt wird, oder nicht. Entscheiden tut dies jeder Hundehalter für seinen Hund und sich selbst.
Was gewünscht ist und was nicht, signalisiert er deutlich und frühzeitig, indem er seinen Hund an die Leine nimmt. Geschieht das, bedeutet das in der Hündelersprache: «Wir zwei wünschen heute KEINEN direkten Kontakt mit Euch».

Für die anderen Hundebesitzer bedeutet das: eigenen Hund abrufen und anleinen. Zurufe wie «Meiner tut nix» bringen uns hier nicht weiter und sind respektlos, weil wir dadurch die Entscheidung des Anderen in Frage stellen, ohne die näheren Umstände zu kennen.

Wir von All the best 4 dogs erleben durch diese einfachen und alt bewährten Massnahmen, dass sich Angst und Aggression vermindert und Entspannung, Spass und Freude für jeden Platz macht. Ganz nach dem Motto die Natur gehört uns Allen und wir tragen Sorge dazu, grüssen wir Euch herzlich.

Dein All the best 4 dogs – Team

ICE, Julia, MUNA und Manuela

Für Fragen, Anregungen und Informationen zu unseren Coachings stehen wir Dir jederzeit gerne zur Verfügung! info@allthebest4dogs.ch

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